Streit um sachgrundlose Befristungen beendet

In der Zentral-KODA hat sich die Auseinandersetzung über ihre eigene Zuständigkeit für eine Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen lange hingezogen: Am 26. November 2021 hat der Kirchliche Arbeitsgerichtshof in Bonn unter Vorsitz des stellvertretenden Präsidenten Dr. Ernst Fischermeier den Revisionsantrag der Dienstgeberseite der Zentral-KODA abgewiesen. Damit kann nun die ersetzende Entscheidung des Vermittlungsausschusses der Zentral-KODA vom 28. Oktober 2019 durch die Bischöfe in Kraft gesetzt werden und Rechtsgültigkeit für die Arbeitsverhältnisse im kirchlichen Dienst erlangen. Mit dieser Entscheidung ist es im Dritten Weg der katholischen Kirche und ihrer Caritas gelungen, das Instrument der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen zumindest einzudämmen – dies war bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst gescheitert. Passend zum Weihnachtsfest sind damit der jahrelange Streit und die Verhandlungen beendet und im Ergebnis können Befristungen ohne Sachgrund nur noch in einem begrenzten Maß erfolgen.

Näheres zum Hintergrund und zu Inhalt und Auswirkungen des Urteils lesen Sie hier.

Information der Mitarbeiterseite der Zentral-KODA